Konferenz

Konferenz2018-10-02T08:15:26+00:00

Servant Leader – das unentdeckte Fabelwesen der Arbeit 4.0?

Yetis, Einhörner oder das Ungeheuer von Loch Ness – alles Geschöpfe, die durch die Phantasie des Menschen erzeugt, deren Existenz aber nie belegt werden konnte. Schaut man sich aktuelle Studien über den «State of agile» an, so kann man immer wieder feststellen, dass agile Transformationen immer wieder am «Werte-Clash» mit der traditionellen Organisation scheitern. Setzt Agilität auf ein Fabelwesen, welches in der Realität nicht existieren kann? Oder, gibt es doch noch Strategien, welche dem Servant Leader eine verheissungsvolle Zukunft garantieren?

Speaker Thomas Albicker

Thomas Albicker

Thomas Albicker ist zertifizierter Experte für Organisationsberatung und Change Management. Er ist seit jeher fasziniert von „nicht konventionellen“ Management Modellen & Methoden abseits der klassischen Befehls- & Kontrollorganisation, welche den Menschen als „Zentrum“ des Handelns sehen. Die Anwendung dieser Fragestellungen beschäftigen ihn nicht nur bei morgendlichen Jogging Runden in der schönen Landschaft des Bodensees sondern auch in seiner beruflichen Praxis als Head of Change Management in der Lufthansa Group.

Agile Führung – Paradigmenwechsel oder alter Wein in neuen Schläuchen?

Dynamische Märkte fordern von unseren Unternehmen kontinuierlich neue und vor allem kreative Ideen. Hierfür reicht es keinesfalls mehr aus, wenn eine kleine Gruppen von ‘Vordenkern’ solche Ideen entwickelt. Nur wenn es uns gelingt, die kollektive Intelligenz aller Mitarbeitenden unserer Unternehmen zu nutzen, können wir auf diese Herausforderung angemessen reagieren. Das ‘Einbeziehen Aller’ erfordert aber einen kompletten Paradigmenwechsel in der Führung: Weg von hierachischer Führung hin zu selbstorganisierten Teams und Netzwerken.

Klingt einfach, ist es aber nicht: Mit dem schlichten Erlernen neuer Methoden und dem kognitiven Verständnis der Prinzipien entsteht noch kein authentisches, agiles Führungshandeln.

Aus der Weiterbildung von Führungskräften und der täglichen Arbeit in Unternehmen berichten die Referenten im Vortrag, welchen persönlichen Herausforderungen sich Führungskräfte stellen müssen, um das Potential aller Mitarbeitenden frei zu setzen und sich gleichzeitig mit der neuen Führungsrolle zu identifizieren.

Christoph arbeitet seit 18 Jahren als Freiberufler mit Alexander Birk unter dem Namen pingworks. pingworks begleitet und unterstützt Unternehmen rund um das Thema Agilität. Dabei geht es auf der einen Seite um alle Aspekte der agilen Softwareentwicklung (Scrum, Continuous Delivery, DevOps) auf der anderen Seite um all die Aspekte von Agilität, die Auswirkungen auf die Gesamtorganisation haben, wie z.B. Wertstromoptimierung, Führungsverständnis, Selbstorganisation oder Unternehmenskultur.

Christoph Lukas

Phase-Oriented vs. Iterative Project and Development Management @ Bühler AG

Bühler ITP (Information Technology & Processes) entwickelt und betreibt die Systeme und Prozesse für die Bühler Gruppe.

Entsprechend müssen Projekte, aber auch Software Entwicklungen, methodisch sauber abgewickelt werden können.

Aufgrund der höheren Dynamik sowie grossem Einfluss der technischen Möglichkeiten auf die Lösungsfindung – sind Agile Methodiken nicht nur nice-to-have sondern zwingend notwendig.

Basierend auf SCRUM wird die Angebotsanwendung „Navigator“ weiterentwickelt. Systemseitig wird MS VSTS (Visual Studio Team Services) eingesetzt, welches auch für nicht-agiles Projektmanagement genutzt wird.

Ein Erfahrungsbericht mit Höhen und Tiefen.

Markus Suter

Markus Suter arbeitet als Teamleiter bei Bühler AG und verantwortet die Prozesse & Applikationen in den Bereichen „Quotation, Project Execution, Procurement und Logistics Out“.

Die Bereitstellung der bestmöglichen Arbeitsumgebung, Methodiken und Tools für Projekt- und Entwicklerteams sind für ihn dabei zentrale Erfolgsfaktoren.

Markus hat bei Bühler verschieden Stellen innerhalb ITP (Information Technology & Processes) durchlaufen und kennt daher die Herausforderungen & Probleme der digitalen Beschleunigung sehr gut.

Ein kreativer und pragmatischer Ansatz für Business Agility – der Energieversorger ewz in der agilen Transformation

Energieversorger sind schwerfällige Tanker. Sie operieren in einem Umfeld, in dem Projektlaufzeiten von mehreren Jahren eher die Regel als die Ausnahme sind. Und nun kommt irgendwie die digitale Transformation dazwischen und zwingt sie, umzudenken und schneller zu werden. Die Standards, die in anderen digitalen Branchen gesetzt werden müssen aus Kundensicht auch von Energieversorgern erfüllt werden. Wie ist das zu schaffen? Wie kann man sich als tradiertes, über 125 Jahre am Markt operierendes Unternehmen diesen Herausforderungen stellen?

Man schafft im Unternehmen Transparenz über diese neue Situation und bindet das Management ein. Man setzt ein agiles Framework auf, lässt die Mannschaft innerhalb dieses Frameworks agieren und passt wo nötig die Methode an. Man schafft Awareness dafür, dass auch in innerhalb von 3-monatigen Incrementen Wert geschaffen werden kann. Und das alles in einem Business-Umfeld, in dem keine Software programmiert wird, sondern Produkte und Dienstleistungen erschaffen werden.

Wollt Ihr wissen, wie wir das gemacht haben? Wir zeigen Euch unseren Weg inklusive aller Höhen und Tiefen.

Paul Boekhout

Ole Hopp

Change Maker & Agile Agile Coach. Ich begleitete momentan der ewz auf den Weg nach Agilität.

Ole Hopp ist Leiter Agile Development bei der ewz und co-presenter.

Agilität im Konzern – Eine Geschichte von “Top-down will” und “Bottom-up movement”

Wie kann Agilität im Konzern funktionieren? Das ist die spannendste Frage die wir uns tagtäglich in einem der größten Automobilkonzerne stellen. Ich nehme Sie mit auf eine Reise, die im Bottom-up movement beginnt.

Wie befähige ich Teams agile Methoden anzuwenden, wenn das Umfeld nicht agil ist?

Was braucht eine agile Community um Standards für den Konzern zu schaffen?

Muss man Führung neu denken?

Helfen blaue Lösungen bei roten Problemen?

Lassen sich Führungskräfte auch wählen?

Warum macht „Agil“ Managern so viel Angst?

Diese Fragen geben einen Einblick in unsere „Lessons learned“ zur Einführung von Agilität in den Konzernkontext. Ich freue mich Sie an unseren Erfahrung teilhaben zu lassen.

Christian Vogeler

Christian Vogeler arbeitet als Agile Coach im Agile Center of Excellence bei der Volkswagen AG. Neben dem Coaching von Teams und Organisationsteilen ist er Scrum Master innerhalb der eigenen Organisationseinheit. Angefangen als Logistiker im Supply Chain Management hat Christian beim Wechsel in ein Logistik-IT-Projekt seine Begeisterung für Agilität und agile Methoden entdeckt. Momentan fokussiert er sich auf Innovationsthemen und -Methoden in der digitalen Transformation.

How May I Serve You? Servant Leadership isn’t just for Scrum Masters

The Scrum Guide clearly spells out for us that “The Scrum Master is a servant-leader for the Scrum Team.” This begs the question, “What about the rest of the Scrum Team? Why aren’t we encouraging them to lead by serving as well?” In the Agile community, much effort is given to thinking about and discussing how the Scrum Master can be a better Servant Leader but little is given to how the same thing might apply to the Product Owner and the Development Team as well!

In this workshop we’ll examine how our attitudes towards Servant Leadership really ought to apply to all the Scrum Team and how the most effective Product Owners and Development Team members will also model Servant Leadership to the rest of the team. We’ll examine the foundational principals of the Servant Leadership model and see how we can apply these throughout the team. Participants will be asked to question their own roles within the Scrum Team and challenge each other to employ a more servant-based approach to their responsibilities.

Brian Milner is an Agile Coach with Scrum 360 operating out of Dallas, TX, USA. He has worked in the Software Development industry for the past 20 years and has spent 10 of those working with Scrum teams. Having seen both sides of the fence, he has firsthand experience with transformations and know the impact they can have on a team and an organization. His focus is on helping teams speed their transitions to agile and realize the benefits of their adoptions faster through cultural changes.

Brian Milner

Bessere Zusammenarbeit im Team durch ein Team-Manifest

Komplexe Aufgaben mit komplexen Teams und Kollegen sind nicht nur in agilen Teams eine große Herausforderung. Viele Teams sind sich über das, was ihnen wichtig ist, nicht richtig bewusst. Die Arbeit findet auf Basis einer diffusen Wertevorstellung und impliziten Annahmen statt. Entscheidungsfindungen werden unnötig in die Länge gezogen, da jedes Mal neu überlegt wird, was dem Team wichtig ist – zum Teil auf Basis der Tagesform. Unnötige Wertekonflikte, die nicht richtig auf den Tisch gebracht werden, wirken sich negativ auf die Zusammenarbeit im Team aus. Dem Team ist manchmal selbst nicht klar, warum es gerade keine Lösung findet oder warum es gerade kracht.

Mit einem an die Struktur des Agilen Manifests angelehnten Team-Manifest erreicht das Team eine klare Vorstellung über seine Werte und Prinzipien. Entscheidungen werden dann bewusster getroffen, Diskussionen besser.

Dieser Vortrag zeigt, wie man dahin kommt, welche Vorteile es mit sich bringt und wie es nach der Erstellung weitergeht.

Gewürzt wird die Session mit Eindrücken und Anekdoten aus zahlreichen Team-Manifest Workshops.

Reiner Kühn

Reiner Kühn ist als Agile Coach, Trainer und Katalysator bei 1&1 tätig. In über sechs Jahren hat er viele Teams begleitet und ist ein geschätzter Austauschpartner auf allen Organisationsebenen nicht nur in agilen Methoden. Reiner ist Gründer und Mit-Organisator der Limited WIP Society Karlsruhe (Kanban User Group). Davor war Reiner in Managementpositionen in international tätigen IT-Firmen im Wasserfall und agil unterwegs.

Ein wilder Ritt durch den agilen Wasserfall!

“Wirklich agil ist für jede Aufgabe die passende Arbeitsweise zu wählen… aber wie erkennt man, ob gerade Design-Thinking, LeanStartup, Scrum, Kanban oder klassisches Management passend ist? Alexander Krause zeigt auf, welches Problem sie mit welcher Methode bearbeiten können.”

Alexander Krause

Alexander Krause ist der Experte für Lean-Scrumban-Thinking in Prozess-, Hardware- und Softwareentwicklung. Als “Montessori-Kindergärtner” für Erwachsene sorgt er dafür, dass Unternehmen in die Lage versetzt werden für jede Aufgabe die richtige Arbeitsweise bereit zu stellen. Wahlweise füllt er dafür die Rollen als agile Coach, Trainer oder Consultant. Sein Motto: “Ich bin immer da, wo ich Wirkung entfalten kann und gut bezahlt werde!“

Agilität in global verteilten Teams – so funktioniert’s!

The presentation will discuss best practices that help lead globally distributed Scrum teams. Especially in distributed teams, it is a challenge to work agile, with the goal of frequent and consistent delivery of business value. Cultural and time zone differences present a great challenge, and we will look at specific measures to overcome this obstacle to reap the benefits of following an agile methodology – even when not being co-located. There are many pitfalls that can be avoided, starting from the project setup and the roles & responsibilities to the daily work in an agile management tool. From selecting the right project team members to setting up a weekly Scrum schedule – many considerations have to be made in order for this to work with teams that are located across continents. Participants of the session will be able to derive specific measures that can apply in their own projects, to help better facilitate successful agile projects.

Among the key challenges that will be discussed are:

– Roles & responsibilities and team composition

– When you should meet face-to-face

– Defining complex requirements

– Regular communication & reporting

Michael Gerrity holds a Bachelor’s degree in Business Administration from the University of Cooperative Education, Stuttgart, Germany and a Master’s degree from the VU University Amsterdam in Information & Knowledge Management. He has extensive experience working as IT Project Manager in various industries and currently works as IT Program/Project Manager for the Siemens AG in Germany. He is a certified Agile Practitioner (PMI-ACP), Scrum Master (SCM) and Product Owner (PSPO).

Michael Gerrity

Der verborgene Schatz agiler Herausforderungen

Anfangs war viel Enthusiasmus vorhanden, erste Erfolge wurden gefeiert, man war auf den agilen Zug aufgesprungen. Aber die Schwierigkeiten und Widerstände häufen sich, Unzufriedenheit und Kritik macht sich breit, die Projekte drohen zu versanden. Die wirklichen Ursachen solcher Phänomene erschliessen sich nur bei einer ganzheitlichen Betrachtung. Dieser Vortrag zeigt auf, warum der agile Mindshift so essentiell ist, was Change von innen nach aussen wirklich bedeutet und wie man Widerstände lösen kann.

Hilfreich dabei ist das integrale Vier-Quadrantenmodell von Ken Wilber, sowie die Ansätze aus der systemischen Organisationsentwicklung. Nimmt man sich die Zeit und Mühe für diese Betrachtungsweise und den darausfolgenden Weg, so kann es sein, dass hinter den grössten Schwierigkeiten der grösste Schatz zum Vorschein kommt.

Silvia Hagen

Silvia Hagen berät seit über 15 Jahren Unternehmen im In- und Ausland in komplexen IT-Projekten und ist Autorin mehrerer technischer Fachbücher. Seit einigen Jahren engagiert sie sich in der agilen Gemeinschaft und ist Gründungsmitglied von flowdays. Sie hat eine Ausbildung in systemischer Organisationsentwicklung und hält diverse Agile Zertifizierungen. Sie interessiert sich auch für Philosophie, Psychologie und neue Wissenschaften und liebt Menschen, die out-of-the-box denken.

Agile Organisationsstrukturen für eine lernende Organisation

Agile Methoden haben ihren Siegeszug durch die Organisationen angetreten und sind in vielen Firmen der de-facto-Standard für eine moderne Ablauforganisation geworden. Nach dem Erfolg auf der Teamebene gerät in den letzten Jahren zunehmend das Thema “Skalierbarkeit” auf die Agenda. Die klassische Aufbauorganisation bleibt vielerorts unangetastet, gerät jedoch mit dem Einzug der Agilität zusehends unter Druck. Von “Servant Leadership” über “Management 3.0” bis “Reinventing Organizations” gibt es Anstösse, wie eine moderne Aufbauorgansation aussehen könnte, die Hand in Hand mit der agilen Ablauforganisation spielt und in der Lage ist, die erreichte Flexibilität und Veränderungsgeschwindigkeit zu honorieren. Klar ist auch: Mit dem Eintritt der Generation Y und ihrer Nachfolger in den Arbeitsmarkt verändern sich die Ansprüche an Organisationen dramatisch. Kooperation wird wichtiger, Hierarchien werden hinterfragt, Strukturen müssen veränderbar sein. Die These: Für die Organisation der Zukunft sind Lernfähigkeit und schnelle Entscheidungsfähigkeit die zentralen Kriterien – klassische Organisationen kranken genau an diesen Schlüsseleigenschaften. Während Kanban die Organisation hinsichtlich der Lieferung von Services optimiert und dabei erwiesenermassen ein skalierbares Framework für Informationsaustausch und Lernen aus der Ablauforganisation heraus schafft stellt sich die Frage: Welchen Mustern muss eine moderne Aufbauorganisation genügen und wie könnte sie aussehen?

Markus is consultant and managing director at Leanovate GmbH in Berlin. He holds a Master in economics and communication and works as a consultant since the early 2000s. Decoding and managing systems has been his passion ever since. As accredited Kanban Trainer he along with the Leanovate-team supports his customers with becoming learning organizations.

Markus Hippeli

Helden in der Softwareentwicklung – Aufzucht und Pflege

Joachim ist Ende zwanzig und hat das Startup, indem er arbeitet, mitgegründet. Er kennt den allergrößten Teil der Code-Basis, ist der schnellste Programmierer im Team, beteiligt sich federführend am Anforderungsmanagement und macht Support, auch abends und nachts. Urlaub nimmt er sich selten.

Dieses Beispiel ist nicht erfunden und in verschiedenen Spielarten in vielen Organisationen bekannt: Code Heros, sprich High-Performer, die ein hohes Maß an Verantwortung übernehmen, eine scheinbar unverzichtbare Stütze im Unternehmen darstellen und sich oft mit Teamplay sehr schwertun. Dieses Phänomen ist nicht nur für die Einführung agiler Methoden und Prozesse ein Antipattern – auch unabhängig davon sind diese Helden ein weitreichendes Problem für eine Organisation.

In diesem Vortrag möchte ich einer Reihe von Fragen nachgehen, die sich in diesem Kontext stellen: Warum ist das Helden-Problem so weit verbreitet? Welchen Einfluss haben Helden auf die Unternehmenskultur? Wie wird man ein Held in einem Software-Unternehmen? Kann man die Entstehung von Helden verhindern und von Anfang an Teams auf Augenhöhe bilden? Wenn dies nicht gelungen ist – kann man aus Einzel-Helden Team-Helden machen? Und zum Schluss die alles entscheidende Frage: Welche Rolle spielt Führung in diesem Kontext?

Ich Rahmen dieses Vortrages teile ich gerne meine Erfahrungen im Umgang mit diesem Phänomen. Darüber hinaus werde ich die Teilnehmer auch immer wieder einladen, ihr Wissen und ihre Ideen einzubringen.

Speaker Thomas van Aken

Thomas van Aken

Thomas van Aken ist freiberuflicher Agile Coach. Er ist seit 20 Jahren in der Softwareentwicklung unterwegs. Seit 2008 arbeitet er ausschließlich mit und in agilen Teams. Seit 2012 gibt er als Trainer & Coach Schulungen und Workshops zu den Themen Scrum, Kanban, agiles Anforderungsmanagement sowie Lean User Experience. Darüber hinaus berät er Führungskräfte im Rahmen von agilen Einführungen und übernimmt die Rolle des Scrum Master in Entwicklungsteams.

Erfolgsfaktoren in der Digitalisierung – ein Erfahrungsbericht

Um das Thema Digitalisierung kommen Unternehmen derzeit nicht herum. Parallel zu passenden Strategien werden Initiativen aus dem Boden gestampft und mit Budgets von mehreren Millionen Euro ausgestattet. Die Hoffnungen, die in diese Kreativ-Biotope gesetzt werden, sind enorm, die Erwartungen groß – Innovationen sollen hier am laufenden Band produziert werden. Gestärkt und kundenzentriert sollen das Unternehmen in die Zukunft gehen.

Aus der Begleitung einer Vielzahl von Digitalisierungsinitiativen zeigt Christoph Schmiedinger, wie diese Unternehmungen nicht zum totalen Reinfall werden. Die verlockende agile Verjüngungskur birgt neben allen ihren Chancen naturgemäß auch Risiken. So sind insbesondere das richtige Set-up, die notwendigen Rahmenbedingungen und geeignete Methoden sowie Formate zur Unterstützung der Umsetzung notwendig. Möglich machen dies Elemente aus der Start-up-Kultur, der Agilität und der Engpasstheorien des Lean-Management-Gedankens.

Freuen Sie sich auf eine erfrischende Reise durch Methoden, Good Practices und Erfahrungsbeispiele aus realen Digitalisierungsinitiativen großer Konzerne!

Christoph Schmiedinger hat über 6 Jahre Erfahrung in der agilen Entwicklung von Produkten und Systemen. Seine erste Begegnung mit Scrum hatte Christoph Schmiedinger bei einem Hersteller von sicherheitskritischen Kommunikationslösungen als sein verantwortetes Team agil werden sollte. Seit mehr als vier Jahren ist Christoph Schmiedinger nun bei einem Beratungsunternehmen mit Fokus auf agile Methoden und deren Anwendung in Produktentwicklungen und ganzen Organisationen beschäftigt.

Christoph Schmiedinger

Digitalization and Agility – what moves an enterprise organization?

In meinem aktuellen Talk “Digitalisierung & Agilität vs. Konzernstrukturen” (PM-Welt 2018) habe ich die Themen beschrieben, welche uns abhalten innerhalb eines Konzerns wirklich die Transformation umzusetzen und nachhaltig eine neue Kultur und Haltung zu verankern.

Auf der Agile Bodensee möchte ich das Thema gerne fortführen und konkrete Maßnahmen beschreiben, die wir innerhalb der Continental AG, Business Unit Autonomous Drive Assistence Systems realisieren. Ich werde berichten, was tatsächlich einen Konzern bewegt und womit wir aktuell erfolgreich sind.

Konkret werde ich über unsere Anpassungen an den Talent Förderungen, Karrieremodell für Agile Rollen und der Ausbildung von Top-Executive Managern sprechen. Darüber berichten, welche Impulse wann und wieso von diesen Managern aufgegriffen wurden und was dies bewirkt hat.

Alex Kempkens

In seinen 25 Jahren hat Alex Kempkens Erfahrung vom SW-Entwickler und Coach bis hin zum Bereichsleiter und Geschäftsführer gesammelt. Seit 2008 beschäftigt er sich mit der Einführung agiler Teams. Als Bereichsleiter für die Online Technology & Operations bei DER Touristik Online haben wir den Grundstein für die digitale und agile Organisation innerhalb des Konzerns gelegt. Heute arbeitet Alex Kempkens als Agile Transition Lead bei der Continental AG.

Agile from the future: Remote work with agile

In this talk, Molood will take you through some of the most common challenges that people face when they work in geographically distributed teams and organizations. She will share examples from her experiences and that of the hundreds of remote workers that she has interviewed.

What we see in the trend of work in the world is that more and more people are choosing to work remotely for all the benefits that remote work provides. And companies that are not providing a remote work option, are not getting the best people. It is important for everyone in all companies that are transforming to agile ways of working to really understand that remote work is not anti-agile and it’s not a blocker to being agile.

As a member of the agile community who is promoting the embracing of change and is living agile values, it is your duty to adapt to this change in the world of agile and learn the skills required to work remotely and coach your distributed teams and organizations in adopting agile ways of working.

This talk will give you the inspiration that you need to do just that. You will also learn some practical tips and tricks that you can take back to your job in order to help your own organization right away.

Molood is often referred to as the queen of remote work. She is the founder of Remote Forever Summit, the first online summit about distributed agile that attracted 2000 people from around the world in 2017. She helps managers, coaches and developers in distributed companies to transform to agile and adopt proven techniques of effective remote teams to improve productivity and happiness. Some of her writing have been featured in Huffington Post, Inc.com, Scrum Alliance and Agile Women Magazine.

Molood Noori Alavijeh

Agiles Requirements Engineering – so funktioniert’s

Agile Softwareentwicklung ist mehr als täglich zusammen zu stehen und alle zwei Wochen den Stakeholdern den Fortschritt zu zeigen. Wenn die agilen Werte auf das Requirements Engineering angewendet werden, bleibt kaum ein Stein auf dem anderen bezüglich der herkömmlichen Arbeitsweise.

In diesem Vortrag präsentiere ich meine Top 5 Punkte des agilen Requirements Engineering:

– inkrementelles und iteratives Requirements Engineering statt langwieriges Gold Plating

– «Specification by Example» mit automatisierten Akzeptanztests statt dicke Pflichtenhefte mit Widersprüchen

– Problemzentrierte Requirements statt Pseudo-Lösungen

– Teamarbeit statt Einzelkämpfer und Missverständnisse

– Priorisieren statt Alles-ist-wichtig

Lerne von meinen Erfahrungen aus der Arbeit in und mit agilen Teams.

Speaker Urs Enzler

Urs Enzler

Urs Enzler ist ein agil gesinnter Softwareentwickler mit einer Vorliebe für architektonische Herausforderungen und Lernen als Team. Er spricht gerne über diese Themen an Konferenzen und Community-Anlässen. Urs Enzler ist Co-Gründer der .Net Usergroup Zentralschweiz.

Agile Governance ODER Vertrauen ist gut, Kontrolle schafft Vertrauen

Kurz gesagt bedeutet “Governance” (Neudeutsch für “Steuerung”) die Sicherstellung, dass sich Mitarbeiter, Projekte, Abteilungen aber auch die Firma als ganzes in die richtige Richtung und entlang eines erwünschenwerten Pfades bewegen. Ziel dieses Vortrages ist es zu erklären wie sich eine agile Organisation bezüglisch Governance von einer klassischen unterscheidet? Vision, Selbstorganisation und Leadership sind dabei zentrale Themen.

Bereits während des Informatik-Studiums hat sich Klaus mit “Rapid Prototyping” beschäftigt. Seitdem ist er ein überzeugter Verfechter iterativer Prozesse die schnelles Feedback ermöglichen.

Klaus hat als Softwareentwickler, Architekt, Projektleiter, Referent und Transformations-Coach für Firmen in Europa, Australien und Nordamerika gearbeitet. Er ist CSM, CSPO & CSP und führt regelmässig Scrum Kurse als Co-Trainer mit Jeff Sutherland durch.

Speaker Klaus Bucka-Lassen

Klaus Bucka-Lassen

From developer to team lead: keeping your sanity in the transition!

You’re the most senior developer in your team. You know everything about every system under your responsibility. You have designed the architecture of the majority of those systems. You’re the product owners go-to guy when they have questions about the internals of a system. You’re the fireman, always putting out the fire of every second system in production. Your colleagues respect you and know they can count on you. It’s only natural that you’re chosen to be promoted to leader of your team, right? Not always.

Out of the blue you don’t know how to measure your productivity any longer, because your schedule is full of back to back meetings and you no longer have time to create pull requests. When a problem pops up in production, you’re the first responder. When there’s a conflict in your team, you can’t just go back to your headphones and go back coding, you’re in charge of promoting peace in your team. If you’re part of an international team, it’s twice as hard, because you have to choose well your words to overcome language barriers! You can’t just focus on doing your own work well, you have a whole team to look after. Your whole body screams for you to go back to your comfort zone, created by your headphone and your IDE.

Sounds familiar? To me too. In this talk I’ll tell a little bit about my experience in transitioning from dev to team lead, some of the strategies I use to keep my sanity and not become a bottleneck and how you can find peace out of your comfort zone.

Felipe Carvalho

Felipe finds that software development is not only about turning coffee into code. In his eyes, people, not compilers, produce good or bad systems. Therefore coding is a social activity where people are what matter the most.

Felipe has worked as a team leader for 8 years in Brazil and now leads a multi-cultural team at Outfittery, in Berlin. His main concerns at the job are to maximize the potential of the people on his team and always deliver the best possible product.

Trust as foundation of DevOps

DevOps requires a cultural change. But how can a DevOps transformation work (esp. in large enterprises)? Observing many teams at several occasions Dirk noticed that trust can be seen as the foundation of DevOps. Giving examples and concrete actions this talk shows you how to foster trust in your team, so that applying DevOps becomes a success.

Dirk is a DevOps evangelist and Continuous Delivery expert at SAP. Since 2001 Dirk worked in various roles at SAP including Development and Operations. Together with his former team “TwoGo by SAP” he established the first Continuous Delivery implementation at SAP, delivering value daily to their customers. In his current role, Dirk is a Cloud Quality Coach at SAP with focus on Continuous Delivery and DevOps practices. Dirk is a frequent speaker at conferences on DevOps and Continuous Delivery.

Dirk Lehmann

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