Keynote: Scrum on the Moon – die Entwicklung der Mondlandefähre – ein agiles Lehrstück

Der Vortrag schildert anhand von Filmsequenzen die Entwicklung des Lunar Modules (LM) der Apollo-Mission von der Idee bis zum fertigen Produkt. Der agile Beobachter wird viele Elemente aus Scrum wiedererkennen. Zudem veranschaulichen die Filmsequenzen sehr eindrücklich die Bedeutung der Scrum Values für das Gelingen eines komplexen Entwicklungsvorhabens.

Hagen Buchwald

Hagen Buchwald, Vorstand der andrena objects ag, Karlsruhe, studierte von 1988 bis 1994 Wirtschaftsingenieurwesen am Karlsruhe Institute of Technology (KIT), der damaligen Universität Karlsruhe. Er ist seit 1994 in der IT Industrie tätig und hat als Vorstand eines IT-Beratungsunternehmens viel Erfahrung in der Konzeption und Durchführung von Software-Projekten für Banken und Versicherungen aufgebaut. Seit Oktober 2011 verstärkt er das Vorstandsteam der andrena objects bei der Umsetzung der Vision, dass Software Made in Germany zum Qualitätsbegriff werden kann, wenn es gelingt, die Stärken des deutschen Ingenieurdenkens auf das Software-Engineering zu übertragen.

Tod durch Prozess

Was wir morgen sicher (nicht) brauchen, um besser zu werden.

Softwareentwicklung hat sich im Laufe der letzten Jahre stark verändert. War es zu Beginn ausreichend, ein gutes Produkt oder eine gute Dienstleistung zu liefern, mussten diese mit der Zeit immer effizienter hergestellt oder geleistet und in kürzeren Iterationszyklen verbessert werden. Dabei halfen vor Allem Frameworks wie SCRUM und andere agile Methoden, die mittlerweile stark etabliert sind. Doch das reicht heute nicht mehr. Um nachhaltig erfolgreich zu sein, müssen moderne Unternehmen mehr bieten als nur gute Produkte, effiziente Prozesse und das Kreisen um beide durch ewige Restrukturierungsmaßnahmen: Sie müssen es schaffen Ihre Mitarbeiter durch ihr eigenes Tun und Handeln Sinn und Selbstwirksamkeit erzeugen zu lassen, sprich, sie müssen sich um eine Kultur kümmern, in der das leistbar ist.

Doch reicht das wirklich aus, oder haben wir auf dem Weg zur Digitalisierung nicht vielleicht vergessen, dass die unmittelbarste Kompetenz und das, was alle Menschen in einer Organisation verbindet nicht etwas anderes ist? In diesem Talk soll verständlich gemacht werden, warum Kommunikation DIE Schlüsselkompetenz für den Erfolg eines Unternehmens ist, und was es braucht, um darin ab morgen nicht nur zu erkennen, dass es oftmals daran hapert, sondern besser zu werden.

Daniel Schwarz-Loy ist neben seiner Tätigkeit als Scrum Master in der Sybit GmbH auch systemischer Coach und Berater. Ausgehend von einer konstruktivistischen Weltsicht bildet ein Schwerpunkt seiner Arbeit die lösungsorientierte Vereinbarkeit von gemeinschaftlichem Organisationserfolg und individueller Bedürfnisbefriedigung. In diesem Spannungsfeld hat er schon in den unterschiedlichsten Organisationen und Branchen im In- und Ausland Erfahrung gesammelt. Als Verfechter eines humanistischen Weltbildes ist seine persönliche Vision, dass jeder dort am besten wirkt, wo er sich und seine Fähigkeiten bestmöglich einsetzen kann.

Daniel Schwarz-Loy

LEGO Serious Play Basics

LEGO® Serious Play® helps to build participatory practices within organisations through visual and physical co-creation. It is a lean forward, hands on technique, where everyone plays and enables 100% participation and 100% buy-in.

Christian Waha

Christian Waha, since over 20 years Christian is working in the Software Industry. He is now brand Evangelist, Microsoft Azure Expert and Mixed Reality Enthusiast. He is well known in the german speaking area and works on many interesting business projects over the decades. Some of his projects took him to Helsana (Swiss), Olympus (Japan), 1&1 (German) or UniCredit (Italian).

Die neuen Leiden des jungen M. – Agile Transformation aus Sicht eines Managers

M. ist jung, Verfechter des agilen Mindsets und Manager in einem IT Unternehmen, in dem die Entwicklerteams seit Jahren agil arbeiten. Die logische Konsequenz, das Unternehmen als adaptive Organisation umzustrukturieren, begrüßt M. Gemeinsam mit seinen Kollegen begibt sich M. auf eine aufregende Reise. Was er dabei erlebt, mit welchen unerwarteten Herausforderungen er konfrontiert wird, wie es ihm dabei geht und was ihm hilft, sich und seine Organisation weiterzuentwickeln behandelt dieser Vortrag.

Irene Gerau ist begeisterte Agilistin und hat in ihrer 10-jährigen Tätigkeit bei SEITENBAU mehrere Kundenprojekte erfolgreich mit agilen Entwicklerteams umgesetzt. Sie ist überzeugt davon, dass das einzig Konstante die Veränderung ist und Neuland dazu da ist, betreten zu werden. Seit 2013 gestaltet sie aktiv die Business Unit Software Development and Services bei SEITENBAU mit und beschäftigt sich dabei intensiv mit dem Thema Organisationsentwicklung und seinen Auswirkungen auf alle Beteiligte.

Irene Gerau

Customer Centricity is the key? Multicentric Needs – der produktive Umgang mit Bedürfnissen in agilen Organisationen

Agile Organisationen stellen den Kunden in den Mittelpunkt. Sie entwickeln ihre Produkte, Services und Prozesse abgeleitet aus der Kundenperspektive und übersetzen Kundenanforderungen in Lösungen. Customer Centricity ist ein Fokus, der agiles Arbeiten in komplexen Organisationen erfolgreich macht. Daneben wollen übergreifende Zusammenhänge, vielfältige Interessen sowie multidisziplinäre Kompetenzen und Sichtweisen koordiniert werden. Mit steigender Komplexität der Produkte fallen mehr teamübergreifende Entscheidungen an. Zusätzlich fließen interne Themen und Bedürfnisse in die Prozesse der agilen Organisation mit ein.

Es wird klar: In agilen Organisationen wirken vielfältige Bedürfnisse ineinander. Diese Bedürfnisse als Ressource aufzugreifen eröffnet die Chance, Kundenbedürfnisse mit den Bedürfnissen der Mitarbeiter und des Unternehmens dynamisch zu verbinden. Indem sich die agile Organisation multizentrisch bedürfnisorientiert entwickelt, öffnet sich ein agiles Feld, in dem sich agile Teams produktiv miteinander vernetzen.

Als Organisationsentwickler werfe ich den Blick auf die bedürfnisorientierte Realität in agilen Unternehmen. In Resonanz mit agilen Werten wie Transparenz, Selbstorganisation, Kollaboration und Kundenzentriertheit, lässt sich diese Realität als Ressource und als Potenzial für ein performantes Organisationsmodell entdecken.

Juergen A. Lehmann

Jürgen Alexander Lehmann

Jürgen ist Organisationsentwickler, Coach und Geschäftsführer von Elfsights – agile Organisationsentwicklung. Er begleitet seit 1998 Unternehmen in komplexen Veränderungsprojekten und hat sich auf kundenzentrierte, skalierbare agile Organisation. Hierzu hat er mit Elfsights auf Basis agiler Führungsprinzipien, Design Thinking und multiperspektivischen Veränderungsstrategien die GOALS-Methode und den Brick Session-Ansatz entwickelt.

Leadership – Catalysts of Curiosity

Leider müssen wir diesen Vortrag absagen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

The only meaningful measurement for a leader is whether the team succeeds or fails. Everything you see as value is may simply be a byproduct of you creating an environment where success for your teams is inevitable. To achieve this state, organisations need to approach people, leadership, hierarchy, management and delivery very differently. Human systems and agile environments are non-linear and fluid. We need a fundamentally new approach to leadership and people dynamics to succeed as traditional management is simply ineffective and counter-productive in this space. The anecdotal session is based on 10 years of coaching and consulting. presenting real examples of leadership and how these people shaped their organisations for better or worse. Top 5 Takeaways: (1) How to approach the concept of Leadership – Understanding that anyone who can lead should lead. (2) How to look at Hierarchy differently – Turn your Org-Structure upside-down and start to support rather than direct. Then see which layers are no longer needed. (3) Leadership and Learning are inseparable – Start with “I know nothing. I can learn from everyone.” (4) How to lead in a flat networked environment? How to allow new leaders to emerge out of a non-linear fluid human-system. (5) How to let go… deep learning from the Tibetan Book of Living and Dying that is very important for emergent leaders.

Stephen de Villiers Graaff

I have worked in transformational environments for over 10 years as a Coach, trainer and Mentor. I have noticed how structures and behaviours can either positively affect people and teams or impede delivery, stifle creativity and damage relationships. Organisational agility is about people how they interact with other people and creating cultures that self-assess and adjust over time. This way we ensure that the accumulated learning and behaviours we pass on are those that we truly value.

Theory-U Based Scrum Mastering – Teams nachhaltig verändern

In vielen Scrum Teams zeigt sich ein ähnliches Bild: In den Retrospektiven wiederholen sich dieselben Themen, es werden fleißig Tasks generiert, die Liste wird immer länger – doch die große Veränderung bleibt aus. Um ein Team nachhaltig zu verändern, zu verbessern und immer weiter in Richtung Selbstorganisation zu bringen bedarf es von uns Scrum Mastern mehr als nur methodisch-hochwertig aufbereitete Retrospektiven. Wie kann also eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Teams gelingen? Was braucht es dazu und wie müssen wir als Scrum Master agieren, um dies zu fördern? Die Theory-U gibt interessante Anhaltspunkte, wie Veränderungsprozesse erfolgreich gestaltet werden können – mit open mind, open heart und open will. Dieser Vortrag verbindet die Kernaussagen der Theory-U mit konkreten Anwendungsbeispielen aus der Scrum Master Praxis.

Vera Linzbach-Hawlik ist Scrum Master bei der SEITENBAU GmbH. Neben der Betreuung ihres Projektteams im Rahmen der Scrum Master Tätigkeit gestaltet sie gemeinsam mit Kollegen die agile Softwareentwicklung im Unternehmen sowie die Weiterentwicklung der Organisation zu einer adaptiven Netzwerkorganisation.

Vera Linzbach-Hawlik

Vera Linzbach-Hawlik

Dankbarkeit und Positivität im Alltag – der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg im Unternehmen!

– Sie wollen wissen, wie Sie den Menschen in Ihrem Team den Weg zu besserer Stimmung und Leistung bereiten können? – Sie wollen ganz leicht und einfach mehr Spass mit Kollegen haben? – Sie wollen die Hintergründe verstehen, warum diese leichten Methoden Ihren Arbeitsalltag verbessern werden? – Sie sind auf der Suche nach spannenden und praktikablen Methoden, um in Ihrem Umfeld besondere Wirkung zu erzielen? In einem interaktiven Vortrag voller Begeisterung, „Aha-Momenten“ und wissenschaftlichen Hintergrundinformationen lernen die Zuhörer wie sie in jeder Rolle im Unternehmen ganz einfach einen wirkungsvollen Beitrag zum Erfolg leisten können. Wir stellen unsere persönlichen und professionellen Erfahrungen auf eine kurze und spannende wissenschaftliche Basis und zeigen dann konkrete Methoden für den Alltag. Führungskräfte, Mitarbeiter mit Projekt- und Produktverantwortung und Menschen, die sich persönlich verändern wollen werden wirkungsvolle und einfache Methoden (wieder-) entdecken, die konkret und direkt einsetzbar sind. Dankbarkeit und Positivität liefern nicht nur Energie für einen Veränderungsprozess, sie sorgen für ein gesundes, nachhaltiges und sozial belastbares Umfeld, wo immer sie bewusst zum Einsatz kommen. Das Feedback unserer Zuhörer zeigt uns, dass wir bereits langfristige Wirkung in Familien, Teams und Konzernen haben – das motiviert uns dieses Wissen immer weiter zu verbreiten.

Cosima Laube

Armin Schubert

Cosima Laube arbeitete lange als Softwareentwicklerin und übernahm dabei immer mehr Führungsaufgaben. Neugierig auf die Interaktion zwischen Menschen studierte sie berufsbegleitend Psychologie und hat schon während des Studiums den Fokus auf Positive Psychologie gelegt. Heute arbeitet Sie als Agiler Coach, Moderatorin und Rednerin und teilt ihre persönlichen und professionellen Erfahrungen mit einem breiten Publikum. Ihre Speakerpage macht diese Reise deutlich: https://cosima-laube.de

Armin Schubert arbeitete viele Jahre als Führungskraft in einem Internetkonzern, fokussierte sich dann auf die Interaktion im Team. Er gründete 2013 mit zwei Kollegen eine erfolgreiche Unternehmensberatung (Emendare GmbH & Co. KG), die heute mehrere grosse Konzerne aus Automobilindustrie, Handel und Internet unterstützt. Schon lange setzt er als Teamflüsterer, Agile Coach und Geschäftsführer positive Methoden ein und kann auf einen grossen Erfahrungsschatz zurückgreifen.

Wahrnehmung und Teamdynamik stärken

Wir werden als Gruppe auf der Bühne – anders als sonst bei Vorträgen üblich – das Publikum mittels Lernspielen die Agilität erleben, spüren und wahrnehmen lassen.
Themen werden etwa Wahrnehmung und Gruppenverhalten sein. Die Teilnehmer werden von einer nicht Methoden getriebenen Seite an Kernelemente der Agilität herangeführt und können diese spielerisch erleben und entdecken. Unsere Gruppe von erfahrenen Moderatoren werden durch 2-3 solcher themenspezifischen Spiele führen.
Dies ist ein Mitmach-Event. Die Learnings, Entdeckungen und Folgerungen aus den Spielen werden im Anschluss ausgiebig besprochen und die Resultate gesammelt. Dies ist auch ein Experiment für ein neues kollaborativeres Format. Man darf gespannt sein.
Zum Abschluss erhalten die Teilnehmer ein kleines Arbeitsheft mit den erlebten Spielen, damit sie diese direkt in ihren Alltag mitnehmen und ihre Kollegen am Arbeitsplatz damit überraschen können.

Christoph Lukas

Alexander Birk

Alexander Birk

Klaus Bucka-Lassen

Philipp Engstler

Vom Identifizieren der Möglichkeiten über ein agiles Pilotprojekt bis hin zur Unternehmenstransformation begleiten wir Sie bei der praktischen Umsetzung mit gezielter Ausbildung der Mitarbeiter, Mentoring, Coaching oder Interimsmandaten auf allen Ebenen der Organisation.

Unsere Freude am gemeinsamen und kreativen Gestalten steckt an und bringt Flow in Ihr Unternehmen.

Vorbild Spotify – die Herausforderungen einer Transformation

Das Spotify-Organisationsmodell erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Immer mehr Unternehmen bedienen sich dieser vermeintlichen Blaupause, um die Organisation neu auszurichten. Das Ziel: die Organisation zu einem vollständig agilen Unternehmen weiterzuentwickeln. Viel zu oft wird jedoch verdrängt, dass der Kontext von Spotify 2012 – als das Organisationsmodell erstmals öffentlich wurde – ein gänzlich anderer war, als jener der großen Organisationen im Jahr 2018. Christoph spricht in seinem Vortrag über die Herausforderungen des Umstiegs auf Tribes, Squads, Chapter und Gilden. Über die Tatsache, dass im Zuge der Transformation das mittlere Management deutlich reduziert und der Change damit unweigerlich zu Widerstand führen wird. Über die kritische Entscheidung, wie der Führungsanspruch der Chapter Leads ausgestaltet wird und wer in Zukunft eigentlich das Performance Management und die Jahresgespräche innehat. Über die Herausforderung des Alignments über viele kleine autonome Teams in großen Organisationen hinweg. Und über die Frage, wie sich Support-Einheiten, die keine Produkt- und Lösungsverantwortung haben, aufstellen, um die agil arbeitenden Teams bestmöglich zu betreuen. Neben all diesen Aspekten stellen wir uns zudem die Frage, wohin sich Spotify letztendlich in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Freuen Sie sich auf eine lebendige Themenreise mit greifbaren Beispielen, die aus der Begleitung von agilen Vorreitern sowie gerade startenden Organisationen stammen.

Christoph Schmiedinger hat über 10 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Produkten und Systemen, davon mehr als 6 Jahre mit agilen Methoden wie Scrum. Seine erste Begegnung mit agilen Methoden hatte er bei einem Hersteller von sicherheitskritischen Kommunikationslösungen als sein verantwortetes Team agil werden sollte. Heute in einem agilen Beratungsunternehmen tätig liegen seine Schwerpunkte im Bereich Enterprise Agility, agile Transformationen und skalierte Projekte im Finance Bereich.

Christoph Schmiedinger

7 Denkfehler rund um Agilität! Wie man diesen durch die Arbeit am “unconscious bias” erfolgreich begegnet.

Wenn es um Agilität geht, dann scheiden sich die Geister. Dies meistens bereits auf Ebene der Unternehmensleitung. Für die Einen ist es die “Wunderwaffe” im Umgang mit der digitalen Transformation. Diese Personen argumentieren wie folgt: Wer im Geschäft bleiben will, muss komplett anders arbeiten als bisher, denn die digitale Transformation ist weniger eine Frage der Technologie, sie ist eine Frage der Führung. Nicht nur Prozessabläufe oder die Art und Weise der Produktentwicklung ändern sich grundlegend, sondern komplette Entwicklungs-, Lern- und Veränderungsregeln der Organisation müssen an die neue Realität angepasst werden. Für die Anderen öffnet Agilität die Türe zum “JEKAMI”, einem Zustand, wo jeder machen kann was er will. Sie sehen “die gute alte Führung den Bach runtergehen” und hoffen auf ein baldiges Ende von diesem Hype. Oft finden sich in der Unternehmensleitung Vertreter von beiden Gruppierungen. Kein Wunder, dass dies allfällige Gräben noch vertieft, die Zusammenarbeit erschwert und zwangsläufig in Kompromisse mündet, die am Ende des Tages beiden Lagern “recht” gibt. Aus diesem “Teufelskreis”, gibt es in der Regel nur einen Ausweg: Die Arbeit am “unconscious bias”. Der Referent illustriert in diesem Kurzworkshop, wie die Erweiterung vom «unconscious Bias» allfällige Gräben zuschüttet und damit schneller zum Erfolg führt, als man denkt.

Hermann Ladner, Gründer von Life, dem Ladner institute für endurance in der Schweiz, gilt als einer der führenden Brückenbauer zwischen alten und neuen Paradigmen. Er berät Unternehmen aller Art, von innovativen Start-ups bis hin zu etablierten global tätigen Konzernen bei der Entwicklung und Umsetzung von Strategien und Geschäftsmodellen für die Zukunft. Er hat den Status vom Trusted Advisor beim Diplomatic Council, ist Autor diverser Publikationen und tritt auf Konferenzen auf.

Hermann Ladner

Null Null Agile – Mit James Bond zum modernen Unternehmen

007 meistert jedes Problem souverän. Durch den geschickten Einsatz seiner Fähigkeiten (und High-Tech-Gadgets) bewältigt er sogar die größten Krisen problemlos. Aber auch der berühmteste Geheimagent wäre nicht so erfolgreich ohne die Unterstützung seines Arbeitgebers. Das führt uns zu der Frage: Wie können wir als Unternehmen ein modernes, agiles Mindset bieten und so unsere Angestellten zu James Bonds machen?Talentierte und motivierte Mitarbeiter sind heute gefragter denn je, und auf dem erfolgreichen Weg in die Agilität muss die Selbstständigkeit des Einzelnen gefördert werden. Dominik Berner zeigt auf, wie in einer Organisation Selbstverantwortung gefördert werden kann und welche Auswirkungen dies auf jeden einzelnen Mitarbeiter hat. Zusammen machen wir einen mit Hollywood-Flair gewürzten Ausflug in das Mindset für eine moderne Unternehmenskultur.

Dominik Berner

Dominik Berner ist Softwareingenieur mit einer besonderen Leidenschaft für Agilität und moderne Unternehmensformen. Als Agilist mit mehrjähriger Erfahrung im MedTech-Bereich kennt er die Wachstumsschmerzen von Start-ups und Kleinunternehmen, aber auch die Verhältnisse in Großfirmen.

You Cant Be Agile If Your Code Sucks

Our industry has a problem: We are not lacking software methodologies, programming languages, tools or frameworks but we need great teams. Great software teams build quality-in and deliver great software on a regular basis. The technical excellence of those engineers will help you escape the “Waterfall sandwich” and make your organization a little more agile, from the inception of an idea till they go live. I will talk about my experiences from the last 20 years, including small software delivery teams until big financial institutions. Why would a company like to be “agile”? How can a company achieve that? How can you achieve Technical Excellence in your software teams? What developer skills are more important than languages, methods or frameworks?

Peter Gfader works as agile consultant and trainer for Beyond Agility, where he helps people, teams, and organizations to build and deliver exciting products. The drive for improvement (and the smell of coffee) gets him out of bed in the morning. Peter is on a journey to make everyone happy. If he isn’t riding a mountain bike or playing the trumpet, you might find him at a local user group, hanging out with other nerds!

Peter Gfader

Wie Agiliät und Offenheit die Kräfte in Organisationen verschieben

Agilität passiert nicht von selbst, sondern braucht neue organisationale Rahmenbedingungen. Der Beitrag fokussiert sich auf die Öffnung von Organisationen und zeigt anhand von zwei Extrembeispielen, wie solche Rahmenbedingungen aussehen können. In einem Open Source Software Projekt und einem Schweizer Software-Startup entfallen traditionelle organisationale Grenzen systematisch, dies führt zu mehr Agilität. Innerhalb der Organisation verschieben sich aber auch die Bedeutung von Führung, Kultur, Software-Produkt, Infrastruktur und Koordination. Während einige Kräfte an Bedeutung verlieren, werden andere essentiell. Unternehmen können von diesen Beispielen lernen und einzelne Elemente für mehr Agilität anpassen.

Petra Kugler

Petra Kugler ist Professorin für Strategie und Management an der FHS St.Gallen. Sie interessiert sich für innovative Strategien und Management-Methoden und warum es oft die “anderen” oder neuen Dinge sind, die erfolgreich sind.

Reisebericht: vom hierarchisch starren Org Chart zur kreis-basierten Netzwerkorganisation

Wir erzählen von unserer Reise, d.h. wie wir gestartet sind, von unserem ersten “Fail” bis zur heutigen Version unserer agilen Organisation, in der sich mittlerweile 100 Personen nach “New Work” Ansätzen organisieren. Wir haben Konzepte aus der Agilität, Holokratie, dem Pfirsichmodell von Niels Pfläging und anderen aktuellen Strömungen zur Agilen Organisation für uns kombiniert. Als Ergebnis erhielten wir eine Struktur für unsere Einheit, die autark, weitgehend selbstorganisiert, in sich vollständig, hoch-flexibel und immer am Markt ausgerichtet ist. Der Vortrag dreht sich weder um Scrum, Kanban noch SAFe, sondern unsere real-life Geschichte wie wir oben genannte Konzepte eingesetzt haben. Für alle, die sich auf eine ähnliche Reise zu einer (wie auch immer beschaffenen) agilen Organisation begeben wollen, bringen wir in den 45 Minuten einige Ideen und Anregungen aus der Literatur der letzten Jahre mit – alles fast ausschließlich Themen die wir uns in den letzten Jahren selber angesehen und meist auch ausprobiert haben.

Randolf Speigner

Randolf Speigner Alexander Birke

Philipp von Bentivegni

Phil von Bentivegni

Randolf  ist Lernender, Trainer, Coach und unterstützt neben Großkonzernen als Social Entrepreneur auch Start-Ups und NGOs auf ihrer Mission nachhaltige Lösungen für anstehende Probleme einer immer komplexer werdenden Welt zu finden. Seine Einstellung hinsichtlich Organisationskultur wurde geprägt, als er im «native-agile» Umfeld eines skalierenden Startups engagiert war.  Als Coach und Lieferverantwortlicher bei Großkonzernen wurde ihm bewusst, welchen Unterschied eine sinnvolle, gesunde (Führungs-)kultur hinsichtlich Motivation, Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit eines Teams macht. Seitdem fungierte er als Co-lead beim Aufbau eines lean-agile Enablement Tribes und als Coach zur Initiierung mehrerer lean-agiler Transformationvorhaben.

(Randolf kommt anstelle von Alexander Birke)

Philipp von Bentivegni ist Architekt, Coach und Enthusiast für neue Arbeitsweisen über Organisationsleveln hinweg. Mit der Vorliebe des innovativen Flows durch den gesamten Produktentstehungszyklus hinweg nutzt er seit über neun Jahren lean-agile Methoden um holistisch Business Agility zu ermöglichen. Er ist Teil des Führungsteams von Accenture | SolutionsIQ im deutschsprachigen Raum.

May the Inner Source be with you

“Was ist denn eigentlich `Inner Source‘?”
– “Das ist wie Open Source, aber halt nur innerhalb eines Unternehmens.”
– “Ach sooo! Das ist ja einfach.”
– “Stimmt.”

Naja…. irgendwie schon. Man muss nur den Mitarbeitern erklären, worum es geht, und der Rest ist eigentlich ein Selbstläufer. Der Kulturwandel passiert quasi von alleine. Ok, das ganze vielleicht noch mit Controlling abklären wegen der Steuergesetze. Gut, und mit Governance wegen ein paar rechtlicher Fragen. Dann noch schnell ein gutes Tooling für alles aufsetzen und los geht’s! Der Rest sind Details. Aber weil der Teufel eben genau in diesen Details steckt, und weil der Kulturwandel eben doch nicht so nebenher läuft, gibt der Vortrag einen Einblick in die Geschichte von Tiramisu sowie einen detaillierten Einstieg in das Thema Inner Source – ein Thema, welches die Art und Weise, wie wir in Unternehmen Software entwickeln, nachhaltig verändern wird.

„Ok! Hört sich gut an. Aber… widerspricht verteilte Entwicklung denn nicht den agilen Prinzipien? Zum Beispiel der räumlich engen Zusammenarbeit?“
– „Höchstens, wenn das das einzige agile Prinzip ist, nach dem ihr arbeitet. Ansonsten ist Inner Source eine wunderbare Erweiterung zu agilen Methoden in einem Unternehmen, das den nächsten Schritt nach vorne macht!“

Wolfgang Gehring

Dr. Wolfgang Gehring

Als Senior Scrum Master und Agile Coach zählt Wolfgang Gehring die Zufriedenheit und das Empowerment seiner Teams zu seinen Hauptaufgaben. Mit dem Inner Source Virus wurde er vor etwa drei Jahren infiziert. Er arbeitet seither daran, das zugehörige Mindset zu verbreiten und die Basis für eine praktische Umsetzung innerhalb der Daimler TSS GmbH und dem angegliederten Mutterunternehmen zu schaffen. Zu Beginn seiner Reise zu Inner Source hätte er als ITler nicht gedacht, dass er dabei auch die ihm eigentlich fremden Welten der Rechts- und Steuerabteilungen erkunden würde – für die ihrerseits IT ebenfalls ein anderer Planet ist.
Wolfgang lebt in Ulm; in seiner Freizeit unterhält er sich gerne über Fußball und ist ein passionierter Weltenbummler und Sporttaucher.

A declaration of love: Why the agile way is worth fighting

The team is comitted to agile. The customer may not. This talk touches the usual issues you face when trying to convice the customer of doing it the agile way. It encourages you to team up with the customer instead of doing scrumbut. It shows some approaches to involve the customer in such ways that he gets convinced by himself instead of being persuaded by you.

Andreas Kuhl is working as a product owner and project manager. He leads agile e-commerce projects and software teams at Sybit.

andreas kuhl

Andreas Kuhl

Psychological Safety – eine systemische Perspektive

Amy Edmondson hat psychological safety als Thema bekannt gemacht. Google hat nach drei Jahren Forschung psychological Safety als herausragenden Einfluss-Faktor auf die Performance von Teams ermittelt. Das Thema hört sich nach Kuscheln, Kicker und rosa Wolke an. Für die Entwicklung innovativer Produkte ist es aber entscheidend, dass alle Mitarbeitenden ihre guten Ideen einbringen. Und das passiert nur dann, wenn diese sich entsprechend sicher fühlen. Ohne Sicherheit ist Lernen kaum möglich. Und in einer komplexen Welt überlebt die Organisation, die schneller lernt als die anderen. Erzeugen wir also Sicherheit. Teambuilding und Werkzeuge wie die Core Protocols helfen da wo wenig Vertrauen vorhanden ist. Aber aus einer systemischen Perspektive sind die sichtbaren Phänomene von mangelndem Vertrauen nur die Spitze des Eisbergs. Begleitet uns dabei die anderen ‘levels of perspective’ zu erforschen, die die dahinterliegenden Ursachen beleuchten und uns helfen angstgetriebene, hierarchische Systemen in solche mit konstruktiver Zusammenarbeit zu wandeln. Wo jede(r) sich traut sich mit spannenden Ideen zu exponieren und wir voneinander lernen. Es liegt in der Natur unserer heutigen Organisationen, dass Führung dabei eine Schlüsselrolle spielt. Wer jetzt aber meint, es reiche dann aus, wenn die Führungskräfte an ihrem Stil arbeiten, der greift zu kurz. Wir zeigen auf, was jede(r) tun kann, um sicherere Umgebungen zu gestalten: Team Mitglieder, Führungskräfte und Organisationen.

Christoph Lukas

Christoph arbeitet als unabhängiger, agiler und systemischer Coach und Prozessberater. Schwerpunkte seiner Arbeit sind das Coaching von agilen Teams und Führungskräften sowie die Begleitung von Veränderungsprozessen in Unternehmen. Zusammen mit Ute und Alexander begleitet er Führungskräfte mit einer Weiterbildung, Mentoring und Coaching beim Erlernen und Anwenden der Prinzipien agiler Führung.

Architektur, aber bitte agil!

Architektur steht für Stabilität und weitreichende Entscheidungen. Und das soll in einem schnelllebigen, flexiblen agilen Projekt möglich sein? Ich zeige in dieser Präsentation, wie sich Architektur mit den User Stories zusammen evolutionär entwickeln kann, wie Entscheidungen bis zum richtigen Zeitpunkt vertagt werden können und welche agilen Architekturmuster es gibt. Ihr lernt, wie eine agile Architektur schnelle Änderungen, einfache Architekturvalidierung und ein immer lauffähiges System ermöglicht.

Urs Enzler ist ein Querdenker und Rebell und betrachtet den Status Quo als ständige Provokation des Stillstands. Als Mitglied des CTO Boards der bbv Software Services und als Software-Architekt erlebt er täglich das Scheitern und Gelingen in der Softwareentwicklung.

Urs Enzler

Befreite Kommunikation: Liberating Structures im agilen Setting

In agilen Settings wie Scrum schätzen wir klare Strukturen als Grundlage unserer Projekte. Mit Liberating Structures stehen uns strukturierte Formen für die Kommunikation in Projekten und Organisationen zur Verfügung, die hier eine ideale Ergänzung anbieten. Ihre Zielsetzung: Bessere Alternativen aufzeigen für althergebrachte, oft ermüdende Kommunikationsformate von Präsentation, Diskussion und Brainstorming. Sie helfen Wissen, Ideen und Kreativität aller als Licht zu bringen und für eine Gruppe nutzbar zu machen. Liberating Structures sind vielfältig, einfach zu erlernen und als Open Source Framework offen für jedermann. Sie können eine wirksame Unterstützung in agilen Szenarien, vom einzelnen Scrum-Team, in skalierten Projekten bis hin zum Transformationsprozess einer Organisation. Sie helfen gemeinsam Ideen zu entwickeln, Lösungen zu finden, Erkenntnisse zu teilen und gute Entscheidungen zu treffen. Wir vermitteln Einblicke in Liberating Structures durch Liberating Structures, denn deren Stärke liegt im Tun, nicht im Drüberreden. Die Teilnehmer bekommen so einen ersten praktischen Eindruck und Anregungen, deren Potential im eigenen Umfeld zu nutzen.

Reinhard Weber

Reinhard Weber

Reinhard ist seit über 20 Jahren in internationalen IT-Projekten tätig. Heute arbeitet er als Agile Coach bei der codecentric AG und begleitet Kunden-Teams und -Management mit seiner Erfahrung in Scrum, Kanban und als systemischer Coach. Aktuell unterstützt er ein skaliertes agiles Entwicklungsprojekt bei der Allianz Deutschland. Als Mitglied des Münchner Meetups zu Liberating Structures sammelt er praktische Erfahrung für sich und seine Kunden.

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