WS1: “Knowledge itself is becoming a commodity” – Themen und Werkzeuge auf dem Weg zur lernenden Organisation (6 Std.)

Veränderung ist die neue Norm. In Zeiten von Globalisierung und Hypercompetition sind aktuelles Wissen und Fähigkeiten längst kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Den Herausforderungen der nächsten Jahre werden nur die Organisationen begegnen können, die in der Lage sind, sich schnell neues Wissen zu erarbeiten und adaptiv zu agieren. Lernen in Organisationen berührt dabei ganz verschiedene Bereiche:

  • Wie lernen wir als Organisation aus Erfolgen und Fehlschlägen?
  • Wie lernen Teams und jeder Einzelne in unserer Organisation?
  • Welche Rolle spielen Strukturen und Unternehmenskultur beim Thema Lernen?

In diesem ganztägigen Workshop beleuchten wir die dafür wichtigen Themenbereiche:

  • => Ansätze um Lernen zum selbstverständlichen Bestandteil des Arbeitsalltags werden zu lassen
  • => Möglichkeiten und Methoden für Teams und Individuen die eigene Kompetenzentwicklung zu reflektieren und zu steuern
  • => Voraussetzungen wie psychologische Sicherheit und Fehlerkultur in Teams und Gesamtorganisation, die alltägliches Lernen erst möglich machen.

Aus einem systemischen Blickwinkel diskutieren wir mit den Teilnehmenden, warum die nötigen Änderungen nicht mit der Einführung ein paar neuer Tools und Methoden erreicht werden können und welche Rolle Führungshandeln und -haltung dabei spielen. Im Workshop arbeiten wir mit verschiedenen Elementen wie Inputs, interaktiven erlebnisorientierten Einheiten und Gruppendiskussionen.

Portrait Christoph Lukas

Christoph Lukas

Speaker Ute Nunnenmacher

Ute Nunnenmacher

Christoph arbeitet als unabhängiger, agiler und systemischer Coach und Prozessberater. Schwerpunkte seiner Arbeit sind das Coaching von agilen Teams und Führungskräften sowie die Begleitung von Veränderungsprozessen in Unternehmen. Zusammen mit Ute und Alexander begleitet er Führungskräfte mit einer Weiterbildung, Mentoring und Coaching beim Erlernen und Anwenden der Prinzipien agiler Führung.

Ute unterstützt als systemischer Coach und Prozessberaterin agile Teams und Organisationen bei der Verbesserung der Zusammenarbeit. Sie begleitet Menschen bei ihrer individuellen Persönlichkeitsentwicklung und der Entfaltung ihrer Stärken.

WS2: Eine Landkarte für evolutionäre Unternehmensentwicklung (3 Std.) 

Evolutionäre Organisationen – wie sie z.B. das Buch “Reinventing Organizations” beschreibt – haben einen Weg gefunden, sich als gesamte Organisation stetig weiterzuentwickeln. Das führt dazu, dass sie wirtschaftlich erfolgreich sind, von Mitarbeitern geschätzt werden und einen tieferen Sinn leben. Der Schlüssel dafür ist, mit einem “erweiterten” Bewusstsein auf die Organisation zu schauen, um die eigenen, passenden Potenziale zu erkennen.
Agilität erfordert eine entsprechend entwickelte Kultur des Unternehmens. Doch was ist diese “Kultur” und wie erreichen wir Lebendigkeit und Offenheit, ohne dass das leere Phrasen sind?

Gemeinsam mit dir wollen wir hinter die Kulissen deiner Organisation blicken. Grundlage ist die integrale Landkarte. Die Ursprünge der integralen Idee gehen auf Ken Wilber zurück und finden weltweit Verbreitung als Update zur systemischen Perspektive. Sie ist ideal, um zu erkennen, wann agile Zusammenarbeit funktionieren kann oder wann zunächst Voraussetzungen erst geschaffen werden müssen. Neben der Landkarte mit ihren vier Perspektiven, bedeutet integral auch ein Mindset, das bewusst und flexibel in die Welt blickt.

Diese Landkarte stellen wir vor und zeigen dir, wie sie funktioniert. Und weil eine Landkarte nicht das Territorium ist, sondern den Weg beschreibt, wollen wir dir ganz konkrete Erfahrungen ermöglichen. Mit dem Ergebnis kannst du nächste Schritte gehen, die wirklich zum Wesen deiner Organisation passen.

Dr. Bernhard Ludwig

Dr. Bernhard Ludwig

Sivlia Hagen

Silvia Hagen

Felix Gnann

Felix Gnann

In seiner Tätigkeit als Berater und Coach bei der imu augsburg beschäftigt sich Bernhard seit 2007 mit Bewusstseins- und Persönlichkeitsentwicklung für die integrale Transfomation von Organisationen. Seine Kunden sind aus den Bereichen IT, Dienstleistung und Produktion. Er hat Wirtschafts- und Sozialwissenschaften studiert und zur konstruktiven Konfliktbearbeitung in Familienunternehmen promoviert. Ihm geht es um die Entwicklung von Unternehmen für eine lebenswerte und nachhaltige Welt.

Silvia Hagen berät seit über 15 Jahren Unternehmen im In- und Ausland in komplexen IT-Projekten und ist Autorin mehrerer technischer Fachbücher. Seit einigen Jahren engagiert sie sich in der agilen Gemeinschaft und ist Gründungsmitglied von flowdays. Sie hat eine Ausbildung in systemischer Organisationsentwicklung und hält diverse Agile Zertifizierungen. Sie interessiert sich auch für Philosophie, Psychologie und neue Wissenschaften und liebt Menschen, die out-of-the-box denken.

Felix studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der Uni Augsburg und anschließend Design Thinking am HPI in Potsdam. Bei imu augsburg vertritt er die Sicht der Generation Y und hinterfragt etablierte Systeme auf der Suche nach einem evolutionären Sinn. Mit dem Ziel eine Arbeitswelt zu gestalten, in der jeder sein lebendiges, einzigartiges Wesen einbringen kann und durch Co-Kreation Neues entsteht, nutzt Felix agile Methoden und ein integrales Organisationsverständnis, um Organisationen zu bewegen.

WS3: Liberating Structures erleben (3 Std.)

Der 3-stündige Workshop bietet eine praktische Einführung in Liberating Structures und zu ihrer Anwendung im agilen Umfeld. Gemeinsam wenden wir ausgewählte Strukturen an, um in der Gruppe offene Kommunikation auf Augenhöhe zu schaffen: Wissen teilen, gemeinsam Ideen entwickeln, Lösungen auf gemeinsame Herausforderungen finden.

Liberating Structures wurden entwickelt von Henri Lipmanowicz und Keith McCandless und stehen als Open Source Praxis jedermann offen. Sie stellen strukturierte Formen zur Kommunikation in Gruppen bereit mit dem Ziel, althergebrachte Kommunikationsformate zu ersetzen und damit dem Wissen, den Ideen und der Kreativität jedes einzelnen Gehör zu verschaffen und für eine Gruppe nutzbar zu machen.

Liberating Structures sind vielfältig, einfach zu erlernen, doch auch für sie gilt: They are simple but not easy! Um sie erfolgreich einzusetzen hilft nur: üben, üben, üben! Genau das wollen wir tun und dabei gemeinsam lernen, wie wir das Potential von Liberating Structures in unserem eigenen Umfeld am besten entfalten.

Susanne Taylor

Reinhard Weber

Reinhard Weber

Ursprünglich aus den USA, lebt Susanne seit 12 Jahren in München. Dort arbeitet sie als unabhängiger Coach und Beraterin in den Bereichen Technologie, Pharma und Automotive. Susanne begleitet internationale Teams und Führungskräfte durch den Wandel ihrer Kultur mit agil inspiriertem Vorgehen wie Liberating Structures oder Appreciative Agile. Sie ist Mitgründerin des Münchner Liberating Structures Meetup, organisiert dort das Design Lab und bietet Intensiv-Workshops für Firmen in Bayern an.

Reinhard ist seit über 20 Jahren in internationalen IT-Projekten tätig. Heute arbeitet er als Agile Coach bei der codecentric AG und begleitet Kunden-Teams und -Management mit seiner Erfahrung in Scrum, Kanban und als systemischer Coach. Aktuell unterstützt er ein skaliertes agiles Entwicklungsprojekt bei der Allianz Deutschland. Als Mitglied des Münchner Liberating Structures Meetups sammelt er praktische Erfahrung für sich und seine Kunden.

WS4: Agilität praktisch erfahren mit der Okaloa Flowlab Simulation (3 Std.)

Der Großteil der Organisationen leidet an einer Überfrachtung an Themen, Projekten und Aufgaben. Agile Ansätze propagieren unter anderem das Pull-Prinzip, dass durch eine Limitierung der angefangenen Arbeit einen Rahmen für Fokus, bessere Qualität und mehr Performance in Teams schafft. Das Problem: Außerhalb von Entwicklungsteams – in Führungsetagen, von Stakeholdern oder Auftraggebern – ist diese Art zu arbeiten und der damit verbundene Flow oft noch nicht am eigenen Leib erfahren worden. Mit reiner Theorie stößt man hier schnell an seine Grenzen.

In diesem Workshop werden wir anhand der Okaloa Flowlab Simulation den Paradigmenwechsel von Agilität fühlbar machen. Gestartet wird mit dem Setup eines überladenen und top-down organisierten Systems. Danach werden wir schrittweise mit Hilfe von Mitteln wie einer höheren Eigenverantworltichkeit im Team, klaren Priorisierungsregeln, Limitierung begonnener Arbeit sowie ausgewählten Metriken ein System bauen, dass eine völlig andere Arbeitsqualität zulässt.

Dieser Workshop richtet sich an Menschen, die auf der Suche nach einem agilen Flow-Erlebnis sind und die Zutaten hierfür in der Theorie und Praxis kennen lernen möchten. Darüber hinaus ist er für Kolleginnen und Kollegen geeignet, die nach probaten Mitteln suchen, Agilität und die damit einhergehenden Vorteile über agile Entwicklungsteams hinaus in Organisationen zu tragen.

Speaker Thomas van Aken

Thomas van Aken

Thomas van Aken ist freiberuflicher Agile Coach. Er ist seit 20 Jahren in der Softwareentwicklung unterwegs. Seit 2008 arbeitet er ausschließlich mit und in agilen Teams. Seit 2012 gibt er als Trainer & Coach Schulungen und Workshops zu den Themen Scrum, Kanban, agiles Anforderungsmanagement, Scaled Agile Framework (SAFe) sowie Lean User Experience. Darüber hinaus berät er Führungskräfte und übernimmt die Rolle des Agile Coaches in Rahmen von agilen Veränderungen.

WS5: Agile Leadership – Teams und Organisationen als agile Führungskraft beflügeln (3 Std.)

Führung im agilen Kontext erfordert neue Fähigkeiten und Techniken von Führungskräften, um als Impulsgeber, Förderer von Selbstorganisation und Unterstützer von Veränderungsprozessen agieren zu können.

Du lernst in diesem interaktiven Workshop die agilen Prinzipien und Methoden kennen, um als Führungskraft mit der richtigen Haltung agile Teams zu begleiten. Wir zeigen Dir, wie Du das agile Mindset in Deinen Führungsalltag überträgst, um so Deine Mitarbeitenden stärker an Entscheidungen zu beteiligen. Erfahre, wie Du Deine Führungsrolle in selbstorganisierten Teams ausfüllst und Deine Mitarbeitenden agil führst. Im Mittelpunkt des Seminars steht Deine Rolle als Führungskraft und Deine Wirkung auf die Organisation.

Christian Hahlen

Christian Hahlen

Daniel Brenscheidt

Daniel Brenscheidt genannt Jost

Christian Hahlen ist Gründer und Geschäftsführer der MAERA GmbH. Er verfügt über mehr als 15 Jahre Berufserfahrung wovon er bereits 10 Jahren im agilen Umfeld arbeitet. Er ist Experte für die Einführung von agilen Methoden in Organisationen und gibt sein Know-How als Speaker sowie als Trainer weiter. Er hat bereits in mehreren duzend Projekten seine Lösungsorientierung und sein Talent dafür, Menschen miteinander zum Ziel zu führen, erfolgreich unter Beweis gestellt.

Daniel verfügt über mehr als zehn Jahre Berufserfahrung in der IT-Branche. Als erfahrener Product Owner, Scrum Master und Softwareentwickler hat er neben Methoden und Produkten insbesondere auch die Menschen im Blick. Mit seiner Leidenschaft für agiles Arbeiten und dem Fokus auf Praxisbezug vermittelt er Know-How und agile Methoden in der Produktentwicklung. Als Agile Coach, Trainer oder Consultant hilft er Organisationen dabei Ihre Probleme zu lösen und unterstützt sie auf Ihrem agilen Weg.

WS6: Chancen und Herausforderungen aus der Praxis auf dem Weg in eine digitale Organisation (3 Std.)

Am Beispiel von Bechtle Bodensee wird der Weg hin zu einer agilen Unternehmensform aufgezeigt. Die ersten 18 Monate des Veränderungsprozesses geben Aufschluss über ganz konkrete Herausforderungen und machen diese im Gespräch greifbar. Die Ziele einer agilen Unternehmensform sind in einschlägigen Medien meist leicht auffindbar, jedoch nicht der eigene Weg dorthin. Den muss jedes Unternehmen selbst für sich finden. Unsere Erfahrungen teilen wir im Rahmen des Workshops und geben Auskunft über mögliche Lösungsansätze. Der erste Teil des Workshops umfasst die lebendige Darstellung der “Case Study” Bechtle Bodensee. Der zweite Teil umfasst die aktive Bearbeitung von konkreten Fragestellungen in der Workshop-Runde anhand des gemachten Erfahrungsschatzes von Bechtle Bodensee als auch der Teilnehmer. Ziel ist es ganz konkrete Herausforderungen zu behandeln, beispielsweise Abbau von Hierarchien, Veränderung von Führung, Enabling der Menschen, Aufbau einer kundenzentrischen Organisation etc. Alles unter der Prämisse, die aktuelle Geschäftstätigkeit unter hohem Erfolgsdruck weiterzuführen. Die Zielgruppe sind Unternehmensverantwortliche, welche ihr Unternehmen durch ein agiles Paradigma in die Zukunft führen wollen oder sich bereits in einem ähnlichen Veränderungsprozess befinden.

Martin Seeger

Martin Seeger

Ich bin elektrisiert von den Potentialen einer agilen Unternehmung. Selbst in klassischen Strukturen sozialisiert und in Führung gekommen, habe ich bei Bechtle erleben dürfen, welche positive Energie durch Vertrauen, Eigenverantwortung und unternehmerische Freiheit erzeugt wird. Dieses “Lebensgefühl” wollte ich allen Kolleginnen und Kollegen von Bechtle Bodensee ermöglichen, weswegen wir uns Anfang 2018 auf den Weg in Richtung einer agilen Unternehmung gemacht haben.

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